Menopause ohne Angst: Wie Sie Wohlbefinden und Selbstsicherheit zurückgewinnen
Die Menopause ist der Zeitpunkt, an dem die letzte natürliche Menstruation stattgefunden hat – offiziell bestätigt, wenn 12 Monate lang keine Blutung mehr auftritt. Sie ist ein natürlicher Teil des Alterns und tritt meist zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr auf.
Was passiert im Körper?
Die Produktion von Östrogen und Progesteron in den Eierstöcken nimmt stark ab. Das beeinflusst viele Systeme im Körper.
Häufige Symptome
Hitzewallungen & Nachtschweiß
Schlafstörungen
Stimmungsschwankungen / Reizbarkeit
Gewichtszunahme
Trockene Haut & Scheide
Libidoverlust
Konzentrationsprobleme („Brain Fog“)
Erhöhtes Risiko für Osteoporose
Veränderungen im Herz-Kreislauf-System
Hautalterung (Kollagenabbau)
Was sind bioidentische Hormone und worin unterscheiden sie sich von der herkömmlichen Hormonen?
Bioidentische Hormone — das sind Substanzen, deren chemische Struktur vollständig identisch ist mit den Hormonen, die der weibliche Körper selbst produziert (vor allem 17β-Estradiol und natürliches Progesteron). Sie werden aus pflanzlichem Rohstoff gewonnen (zum Beispiel aus der Yamswurzel oder Sojabohnen), sind aber molekular exakte Kopien der menschlichen Hormone.
Im Gegensatz zur traditionellen Hormonersatztherapie bei der häufig synthetische Analoga oder konjugierte Östrogene tierischen Ursprungs eingesetzt werden, bieten bioidentische Präparate folgende Vorteile:
der Fokus liegt auf Prävention und langfristiger Gesundheit, als auch auf der Linderung der Symptome.
- sie werden vom Körper besser aufgenommen und verstoffwechselt.
- sie haben ein natürlicheres Wirkprofil.
- bei richtiger Auswahl potenziell weniger Nebenwirkungen (die Sicherheit hängt jedoch immer von Dosis, Dauer, Applikationsweg und den individuellen Risiken der Patientin ab).
- der Fokus liegt auf Prävention und langfristiger Gesundheit, als auch auf der Linderung der Symptome.
Es handelt sich um einen absolut individuellen Ansatz, eine maßgeschneiderte Therapie, die genau auf den aktuellen Hormonstatus, die Symptome und die gesundheitlichen Besonderheiten jeder einzelnen Frau abgestimmt ist.
Wie funktioniert die bioidentische Hormontherapie?
Die Therapie gleicht den Hormonmangel aus, indem sie sich an dieselben Rezeptoren in den Geweben bindet wie die körpereigenen Hormone. Dadurch ist es möglich:
- vasomotorische Symptome (Hitzewallungen, Schwitzen) schnell zu reduzieren.
- Schlaf, Stimmung und kognitive Funktionen zu verbessern
- die Gesundheit von Knochen, Herz, Gehirn und Stoffwechsel zu unterstützen.
- den Komfort im Intimbereich wiederherzustellen (Trockenheit, Schleimhautatrophie).
- die Entstehung oder das Fortschreiten altersbedingter chronischer Erkrankungen zu verhindern oder zu verlangsamen.
Die Hormone können auf verschiedene Weise verabreicht werden: transdermal (Gele, Creme, Pflaster), oral (Kapseln), vaginal (Creme, Zäpfchen).
Behandlungsablauf
Nachgespräch mit individuelle Behandlungsempfehlungen.
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen.
Nach 3-4 Monaten — erneute Blutuntersuchungen zur Dosisanpassung.
Danach — Monitoring alle 6–12 Monate.
Dies ermöglicht die Überwachung der Wirksamkeit, Sicherheit und rechtzeitige Anpassungen.
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